Rückblick 2012

Nachruf Hauptflussmeister a.D. Robert Göß


Mitten aus dem Leben gerissen wurde unser ehemaliger Kollege Robert Göß.

Nach kurzer Krankheit ist Robert am Freitag dem 30.11.2012 im Alter von 80 Jahren verstorben. Trotz seiner 80 Lebensjahre war Robert sehr aktiv und in vielen Vereinen die treibende Kraft. Aktuell wollte Robert seine neu erworbenen Langlaufski in diesem Winter zum Einsatz bringen. Leider ist ihm dies verwehrt geblieben.

Robert hat seine Berufslaufbahn als Zimmerer im Jahre 1949 begonnen. Nach Jahren beim Bundesgrenzschutz und bei der Bundeswehr trat er im Jahre 1965 in die Staatsbauverwaltung als Flussmeisteranwärter beim WWA Ingolstadt ein. Bei seiner Anstellung im Jahr 1968 wurde Robert dem WWA Regensburg zugeteilt und übernahm hier die Leitung der Flussmeisterstelle Roding.

Hervorzuheben sind neben der Unterhaltung der Gewässer im Landkreis Cham, der Aufgabenbereich der Wasserspeicher Perlsee und Silbersee. Die Bewirtschaftung dieser Anlagen war Robert seit 1990 übertragen.

Im Jahre 1991 wurde Robert zum Hauptflussmeister ernannt.

Robert Göß hat mit seinem Wirken und mit seiner Arbeit unserem Berufsstand alle Ehre erwiesen.

Nach 26 Jahren Leitung der Flussmeisterstelle Roding ist Robert am 01.08.1994 in den wohlverdienten Ruhestand getreten.

Dem Flussmeisterverband gehörte er von 1966 bis zu seinem Tode an.

Wir werden Robert Göß ein ehrendes Gedenken bewahren.

Gerhard Koller


Zum 80. Geburtstag


Am 27.09.2012 konnte unser Kollege Hauptflussmeister a.D. Alfred Warmuth seinen 80. Geburtstag feiern.

Alfred Warmuth ist seit 1991 im wohlverdienten Ruhestand, den er nutzte um seinen umfangreichen Aktivitäten in Sachen Reitpferdezucht, Gastwirtschaft, Musik, Fischzucht, Schnitzkunst und vieles mehr nachzugehen.

Leider hindert ihn nun sein Gesundheitszustand seine Leidenschaften weiterhin aktiv zu betreiben.

Im Namen der Flussmeisterkolleginnen und Kollegen wünschen wir Alfred alles Gute zum Jubiläum und gute Besserung.

Gerhard Koller


Spitzentreffen mit dem Bayerischen Landkreistag

Am 9. Juli 2012 empfing der Präsident des Bayerischen Landkreistages, Dr. Jakob Kreidl den BTB- Bayern im „Haus der bayerischen Landkreise“ in München.

Anlass des Termins sind die Gespräche über die Abgabe von Aufgaben der Fachbehörden an die Kreisverwaltungsbehörden und die daraus resultierende Verunsicherung der Beschäftigten. Nach Ansicht des Bayerischen Landkreistages geht es um die Optimierung bzw. Vereinfachung von Verwaltungsabläufen. Der BTB- Bayern äußerte sich positiv über die Frage von Vereinfachungen von Verwaltungsvorgängen. Die Abgabe von Aufgaben dürfe aber nicht unter dem Gesichtspunkt der Abschaffung der bayerischen Fachbehörden stehen. Im gemeinsamen Dialog wurden verschiedene Themen von Seiten des BTB- Bayern mit dem Präsidenten, Herrn Dr. Kreidl, erläutert. Unter anderem machte der BTB darauf aufmerksam, dass gerade an den Fachkundigen Stellen für Wasserwirtschaft (FKS) als Schnittstellenfunktion Mängel in Bezug der fachlichen Qualifizierung bestehen. Fachliche Aufgaben der 2. und 3. Qualifikationsebene werden besetzt durch Personal, dem wasserwirtschaftliche Grundlagen fehlen. Eine fundierte Ausbildung in der Wasserwirtschaftsverwaltung könne hier Abhilfe schaffen. Die Beförderungssituation an den FKS bedarf ebenfalls einer deutlichen Verbesserung. Dr. Jakob Kreidl nahm die Vorschläge des BTB sehr positiv auf. Die Frage der Notwendigkeit der Bayerischen Fachbehörden stehe außen vor, so der Präsident. Die Gesprächsteilnehmer zogen sehr positive Resonanz aus dem Treffen. Der BTB- Bayern bedankte sich für das offene Gespräch, das in angenehmer Atmosphäre stattfand. Einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit steht von beiden Seiten nichts im Weg.


v.l.: Roland Witzgall (BTB), Präsident Dr. Jakob Kreidl, Landesvorsitzender Erich Schmid (BTB), Siegfried Völkl (BTB)


BTB- Bundesarbeitskreis zu Gast in Bayern

Bei sommerlichen Temperaturen fand die jährlich wechselnde Sitzung des BTB- Bundesarbeitskreis Umwelt, ehemals Wasserwirtschaft vom 19.- 20. Juni in Kempten statt.

Landesvorsitzender des BTB- Bayern, Erich Schmid, konnte die Kollegen aus Hessen (Norbert Trautmann), Schleswig Holstein (Bernd Newe), Baden Württemberg (Claus- Peter Zörlein, Manfred Bachner und Martin Pitsch),  Nordreinwestfalen (Ehrenmitglied des BTB Heinrich- W. Röhrig), und Bayern (Hans- Peter Spörl und Hermann Schneider) begrüßen.

Auf der Agenda der Tagesordnungspunkte wurden unter anderem Themen wie die Mitgliedersituation, Dienstrechtsreform, die Wertigkeit des technischen- naturwissenschaftlichen Dienstes im Vergleich zur allgemeinen Landesverwaltung, die Berichte der Landesvertretungen, die Länderregelung nach der Förderalismusentscheidung, die Auswirkungen des Verwaltungsumbaus (Grenzen der Sozialverträglichkeit), die Funktionsgruppenverordnung (Dienst- Arbeitsplatzbeschreibungen, Vorruhestandsregelung und TvöD) sowie die Öffnungsklauseln (Prämien, Beurteilungssituation) eingehend besprochen.

Eine Exkursion führte den Arbeitskreis unter Führung von Hr. Michael Zeiser (WWA Kempten), zu einem der größten Hochwasserschutzmaßnahmen im Freistaat Bayern, das Hochwasserschutzprojekt obere Iller.

2013 wir der AK im Raum Frankfurt a.M. tagen.


v.l:. E. Schmid, M. Bachner, H.- P. Spörl, H. Schneider, H.- W. Röhrig, C.- P. Spörlein, N. Trautmann, B. Newe, M. Pitsch


Bayern in Berlin


v.l.: Roland Witzgall, Rebecca Behrends, Herbert Hecht, Karl- Heinz Schöfer, BTB- Bundesvorsitzender Bernd Niesen und Landesvorsitzender des BTB- Bayern Erich Schmid

Vom 10.- 13. Juni 2012 fanden die Sitzungen der Bundesleitung, des Bundesvorstandes und der Gewerkschaftstag des BTB in Berlin statt. Der BTB- Bayern war vertreten durch die Delegierten: Rebecca Behrends, Karl- Heinz Schöfer, Herbert Hecht, Ronald Kraus, Roland Witzgall und Michael Hümmer. Ehrenmitglied Heribert Bittmann, stellvertretender Bundesvorsitzender Maximilian Feichtner und Landesvorsitzender Erich Schmid sorgten für eine starke Vertretung für Bayern.

Höhepunkt der Sitzungen war der „Bayerische Abend“ in der bayerischen Landesvertretung in Berlin. Mit über 100 Gästen waren alle Bundesländer vertreten. Grußworte erfolgten von den Bundestagsfraktionen der SPD, CDU, FDP und Bündnis 90/die Grünen. Der dbb war vertreten durch den Bundesvorsitzenden Peter Heesen.

BTB Bundesvorsitzender Bernd Niesen lobte in seinem Grußwort den Freistaat Bayern, nicht nur weil man Gast in der Bayerischen Landesvertretung war, sondern die Eigenständigkeit der Fachbehörden wie z.B. die Landwirtschaftsverwaltung, Bau- und Wasserwirtschaftsverwaltung können nur ein positives Beispiel für andere Bundesländer sein. In Bayern steht nicht nur Fachbehörde darauf, da ist auch Fachkompetenz dahinter. Damit mahnte Niesen den Verlust der Ingenieure an. Leider werden zu oft und immer mehr diese Spezialisten durch Personal ersetzt, denen die fachlichen Grundvoraussetzungen fehlen. Fachliche Kompetenz geht dabei verloren. Auch dbb Vorsitzender Heesen mahnte die Gäste aus der Politik zu mehr Voraussicht, was den öffentlichen Dienst und den demographischen Wandel betrifft.


dbb Vorsitzender Peter Heesen

In zahlreichen Einzelgesprächen betonte der Landesvorsitzende des BTB- Bayern, Erich Schmid, wir sind stolz auf unsere Fachbehörden aber so rosarot ist in Bayern die Welt nun auch nicht. Der Erhalt der Fachbehörden ist auch mit einer der Kernaufgaben des BTB in Bayern. Diskussionen über die Abschaffung der Fachbehörden kommen immer wieder auf. Obwohl, Abschaffung sagt man nicht, man nennt es Schaffung von Synergien. Wir setzen alles daran und sind stets wachsam, dass in Bayern die Fachkompetenz nicht kaputt reformiert wird wie in anderen Bundesländern.


Dienstbesprechung Fluss- und Seemeisterstellen

Vom 22. bis 23. Mai fand die jährliche Dienstbesprechung der Leiter der Fluss- und Seemeisterstellen am WWA Ingolstadt statt. Unter den zahlreichen Themen waren unter anderem Baumschau/ Baumkontrolle, Grundstücksmanagement und Verkehrssicherung. Herr Dr. Kefer referierte über psychische Belastungen und psychische Krankheiten. Eine Exkursion führte die Teilnehmer an die Donau, um sich einen kleinen Überblick über die Dynamisierung der Donauauen zu verschaffen.

Der BFB bedankt sich für die Veranstaltung beim StMUG, explizit bei Hr. Ministerialrat Erich Eichenseer und Hr. Baurat Leonard Dobler. Ein großes Dankeschön für die Organisation an das WWA Ingolstadt und dem Leiter der Flussmeisterstelle Ingolstadt,  Pascal Dittert und Frau.

Die Teilnehmer bei der Vorstellung der Exkursion an der Flussmeisterstelle


Landwirtschaftsempfang im Bayerischen Landtag


Am Samstag den 28. April folgte der Vorsitzende des BTB- Bayern/ BFB der Einladung des Staatsministers des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Staatsminister Helmut Brunner ging in seiner Festansprache auch auf das moderne und bäuerliche Leitbild in Bayern ein. Der "Faktor Mensch" soll auch künftig im Mittelpunkt stehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten mit einem Fachpodium über Bildung und Ausbildung in der Landwirtschaft. Auch der Personalabbau von ca. 800 Stellen im StMELF ist nicht einfach zu schultern. Beim anschließenden Empfang fanden noch viele Gespräche mit Abgeordneten und Interessenvertretern des BTB`s statt.



Spitzentreffen mit Staatsminister der Staatskanzlei


Zu einem Spitzengespräch trafen sich am Freitag den 27. April der Staatsminister der Staatskanzlei MdL Thomas Kreuzer und der Landesvorsitzende des BTB/ BFB Erich Schmid. Fremd sind sich die Gesprächspartner nicht, aber es erfolgte das erste Gespräch, bei denen sich beide in ihren neuen Funktionen als Staatsminister der Staatskanzlei und Landesvorsitzender des BTB- Bayern austauschten. Nach der Vorstellung des BTB- Bayern wurden aktuelle Themen im Bereich des öffentlichen Dienstes angesprochen. Erfreut war der BTB Vorsitzende darüber, dass der Staatsminister im Bereich der Fachbehörden keinen weiteren Spielraum für den Abbau von Personal sehe. Auch Reformen sind in dem Sektor nicht geplant, weder jetzt noch nach den Wahlen 2013, so Staatsminister Kreuzer. Schmid bedankte sich für das offene Gespräch, das in sehr angenehmer Atmosphäre stattfand.


Bund der Flußmeister Bayerns beeindruckte Gäste


v.l.: Bernd Wucherpfennig, Volker Hemrich (BFB), Markus Götz (Verband der Straßenmeister), Bürgermeister Martin Hobmaier, Michael Haug (StMUG), Leonard Dobler (StMUG), MdL Klaus Steiner, Josef Gabereder (BFB), Grieblinger (Reg. v. Obb), Landrat Hermann Steinmaßl, MdL Ingrid Heckner, Erich Schmid (BFB)


Am 23. April fand diesmal in Inzell die jährliche Jahreshauptversammlung des Bund der Flußmeister Bayerns e.V. statt.
Mit über 110 Flussmeisterinnen und Flussmeister aus ganz Bayern signalisierte der BFB seine Einheit gegenüber den Ehrengästen aus Politik und Verwaltung. Nach den Grußworten des Landesvorsitzenden und der Ehrengäste erfolgte ein Vortrag über die Modulare Qualifizierung.

Die Ehrung der Jubilare erfolgte durch den 2. Vorsitzenden Volker Hemrich. Für 25 Jahre erhielt Karl Schindler und Ludwig Schmidt eine Urkunde. Für 30 Jahre Mitgliedschaft empfingen Josef Hollweck und Hans Peter ihre Urkunde. 35 Jahre Mitgliedschaft beim BFB zeichnete Walter Kramml aus. Beachtliche 45 Jahre treue Mitgliedschaft zeichnete unseren Kollegen Willibald Stich aus.

Die Vorstandschaft dankt allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Kommen.


v.l.: Volker Hemrich, Ludwig Schmidt, Walter Kramml, Willibald Stich, Hans Peter, Karl Schindler, Josef Hollweck


Alles Gute zum Geburtstag


Einen besonderen Geburtstag feierte die Tage unser Bezirksvorsitzender des Regierungsbezirks von Unterfranken, Michael Keilbach.
Ein halbes Jahrhundert hat unser Michael nun zu feiern. Die Vorstandschaft des BFB und alle Kollegen wünschen Dir alles Gute, vor allem Glück und Gesundheit.
Nicht nur als engagierter Ansprechpartner für Unterfranken, sondern auch als Ansprechpartner für die Kolleginnen und Kollegen der FKS, stehst Du der Vorstandschaft zu allen Tageszeiten zur Verfügung.
In diesem Jahr bedeuten die Rückführung der Wochenarbeitszeit und Dein Geburtstag gleich 2. Stunden mehr Freizeit. Solltest Du nun mit Deiner Anwesenheit zu Hause Deine Familie überfordern, ein Anruf beim BFB kann dieses Problem beheben.

Deine Kollegen


Nachwuchs startet Ausbildung

Am 2. April 2012 haben im Freistaat Bayern 10 Flussmeisterinnen und Flussmeister ihren neuen Lebensabschnitt mit der Ausbildung zum Flussmeister/in z.A. gestartet. Der Bund der Flußmeister Bayerns e.V. freut sich auf den dringend benötigten Nachwuchs und wünscht den Anwärterinnen und Anwärtern für die bevorstehende Ausbildung alles Gute und viel Erfolg.


Klarstellung zur aktuellen Stellensituation

v.l. Erich Schmid BTB/BFB, MdL Ingrid Heckner, MdL Gertraud Goderbauer

 

Am 29. Februar fand am Rande eines Plenums im Landtag ein Gespräch mit Frau MdL Gertraud Goderbauer, die u.a. Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen ist, der Ausschussvorsitzenden für Fragen des öffentlichen Dienstes Frau MdL Ingrid Heckner und dem Vorsitzenden des BTB/BFB Erich Schmid statt. Anlass waren aktuelle Mitteilungen aus den Medien, nach denen im laufenden  Haushaltsjahr im öffentlichen Dienst im Bereich des Finanzministeriums  951 und der Justiz 160 neue Stellen geschaffen werden. In Anbetracht der Personalausgabenquote von 41,5% und den Konsolidierungszielen stellt sich die Frage, wo werden die zusätzlich benötigten Haushaltsmittel für die neuen Stellen eingespart?

Die Stellenschaffungen werden von uns befürwortet, sofern diese keine nachteiligen Auswirkungen auf die Stellenzahl der technischen Beamten haben. Die laufende Verwaltungsreform die einen Stellenabbau bedeutet und die Wiederbesetzungssperre von 12 Monaten führen bereits zu einem Personalengpass in den technischen Bereichen. Die technischen Bereiche dürfen nicht benachteiligt werden.

Die Abgeordneten versicherten, dass die Darstellung in den Medien nicht der Realität entspricht. Es gibt keine weiteren personellen Einschnitte in den technischen Bereichen.

Der BTB bedankte sich bei den Abgeordneten des Landtags für das angenehme Gespräch und den stets konstruktiven Dialog.


Landtagsfraktion informiert sich!

Bayerischer Landtag am 15. Februar 2012. Zum Kennenlernen war der BTB als Gast bei der Landtagsfraktion der SPD eingeladen. Die Fraktion der SPD war vertreten durch die Landtagsabgeordneten Diana Stachowitz, Christa Naaß, Stefan Schuster und Prof. Dr. Peter Paul Ganzer. Der BTB- Bayern war vor Ort durch den Landesvorsitzenden Erich Schmid und Frau Marion Große- Sudhues zu gegen.
In sehr angenehmer Atmosphäre fand ein Dialog des BTB mit sehr interessierten Zuhörern statt. Die gesamte Interessenvertretung des BTB und seinen Mitgliedsverbänden wurde vorgestellt. Für die Zuhörer war es nach eigenen Angaben eine Bereicherung zu erfahren, was es alles für Spezialisten gibt und welche vielfältigen hoheitsrechtlichen Aufgaben damit abgedeckt bzw. verbunden sind. Themen wie Privatisierung, Wiederbesetzungssperre, Sinn und Zweck von Fachbehörden wurden erläutert. Den Dialog von Politik und den fachlichen Experten des BTB möchten sich die Landtagsabgeordneten für die Zukunft gerne zu Rate ziehen.


v.l.: MdL Diana Stachowitz, MdL Prof. Dr. Peter Gantzer, BTB Marion Grosse- Sudhues, MdL Stefan Schuster, MdL Christa Nauß und BTB Vorsitzender Erich Schmid


Offen für den BTB/BFB

 

Zu einem intensiven Meinungsaustausch traf sich der Fraktionsvorsitzende der CSU Georg Schmid mit dem Vorsitzende des BTB Erich Schmid. Georg Schmid informierte sich ausführlich über die Aufgaben und Interessen des BTB. Wesentlicher Unterschied bei den Beamten in Bayern sei die Vorbildung der technischen Beamten. Studium, Technikerausbildung oder ein Meisterbrief sind ausschlaggebend für die vielfältigen Tätigkeiten. Daraus resultiert auch das hohe Einstiegsalter für die Verbeamtung. Mehr Gerechtigkeit bei der Wiederbesetzungssperre würden sich die technischen Beamten wünschen, so der BTB Vorsitzende. Der Fraktionsvorsitzende der CSU war selbst nach seinem Studium der Rechtswissenschaften als Beamter an der Basis und kennt daher die aktuellen Probleme. Über weitere Themen aus der Politik wurde sich unterhalten. Für den BTB ist es wichtig, mit dem Fraktionsvorsitzenden einen weiteren Ansprechpartner für „Notfälle“ zu haben. Der BTB könne jederzeit seine Belange vortragen, so Georg Schmid.


Neujahrstreffen Umwelt

Zu einem ganz besonderen Neujahrsempfang hatte das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Dr. Marcel Huber und Staatssekretärin Melanie Huml geladen.


Veranstaltungsort war am 20. Januar die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Untypisch für eine solche Veranstaltung, begrüßte Staatsminister Dr. Marcel Huber die geladenen Gäste im Kinosaal der Hochschule.
Der Staatsminister zog eine Bilanz aus dem vergangenen Jahr, das die Welt veränderte. Man stehe mit den Aufgaben der Zukunft noch am Anfang. Unter anderem wurde auch die Nutzung der Wasserkraft als erneuerbare Energien im „Wasserland Bayern“ angesprochen. Besonders wurde betont, dass durch die Einladung zu der Veranstaltung „Neujahrstreffen Umwelt“, eine Wertschätzung an alle ausgesprochen wird, die sich für die Umwelt einsetzten.

Das Rätsel, warum das Treffen in einem Kinosaal stattfand, wurde nach der Ministerrede aufgelöst. Noch vor der Veröffentlichung, präsentierte der Umweltminister den 60 Sekunden Werbespott  für das Projekt „Bayern Arche“ der unter www.arche.bayern.de veröffentlicht wird. Anschließend bot sich in der Lobby der HFF noch genügend Zeit, um sich mit dem kleinen aber feinen Kreis der Gäste aus Verwaltung und Politik zu unterhalten.

v.l.: Amtschef  Dr. Christian Barth, Staatssekretärin Melanie Huml u. Erich Schmid


Neujahrsempfang im Bayerischen Landtag

Die Landtagsfraktion „FREIE WÄHLER“, hatte am 20. Januar zum Neujahrsempfang im Landtag eingeladen.
Der Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger begrüßte die Gäste im Herkulessaal. Schwerpunkt der Begrüßungsrede war „der öffentliche Dienst, Rückgrat unseres Staates“. Der Herkulessaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nahezu alle Berufsverbände und Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes waren vertreten.
Der BTB- Bayern war durch den Landesvorsitzenden Erich Schmid, den stellvertretenden Landesvorsitzenden Roland Witzgall und Ronald Kraus sowie dem BTB- Jugendvertreter Richard Besner vor Ort. Nach den Rednern erfolgte die Möglichkeit zum Dialog mit den Abgeordneten. Zu den zahlreichen Gesprächen gehörte auch ein Dialog mit dem Abgeordneten und Sohn des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl, Florian Streibl, der in der Fraktion der FW das Amt des Parl. Geschäftsführers inne hat. Es zeichnet sich ab, dass in Zukunft viele Gespräche folgen werden.


v.l.: Roland Witzgall (BTB), Erich Schmid (BTB/BFB), MdL Florian Streibl, Ronald Kraus (BTB)


Die Wiederbesetzungssperre von 12 Monaten und Ihre Konsequenz



Im Bereich der Wasserwirtschaftsämter führt die zwölfmonatige Wiederbesetzungssperre dazu, dass ca. 1 - 2% der Stellen aufgrund von Fluktuation nicht zu besetzen sind. Zusätzlich zum Stellenabbau durch die Verwaltungsreform 21 addieren sich so fehlende Stellen. Diese Stellen fehlen beim Erledigen wichtiger wasserwirtschaftlicher Aufgaben wie z.B.
  • bei der Planung und Bau von staatlichen und nichtstaatlichen Projekten zum Hochwasserschutz,  zum ökologischen Gewässerausbau und zur Gewässerentwicklung, zur Stärkung der Sozialfunktion der Gewässer und zur morphologischen Flusssanierung: hier laufen i.d.R. mehrere verschiedene Projekte an einem WWA in den unterschiedlichen Projektphasen (Planung, Finanzierung, Ausschreibung, Bauüberwachung sowie Rechnungsprüfungen von EU und Bayerischem Rechnungshof) parallel.
  • beim Betrieb und Unterhalt von staatlichen wasserwirtschaftlichen Anlagen wie z.B.
  • 26 Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und Polder mit einem Anlagevermögen in Höhe
  • von allein rund 1,5 Mrd. Euro, rund 40.000 Wildbachsperren, rund 1400 km Deiche und
  • 50 km Hochwasserschutzwände .....
  • beim Betrieb von Warndiensten wie Hochwassernachrichtendienst, Hochwasservorhersage, Niedrigwasserinformationsdienst und der dafür erforderliche Betrieb und Unterhalt von über 600 Pegeln an oberirdischen Gewässern und rund 500 Messstellen für Grundwasserstand und beschaffenheit, Niederschlagsmessstellen ...
          
  • bei der technischen Gewässeraufsicht zur Sicherstellung des Grundwasserschutzes und des Schutzes der oberirdischen Gewässer z.B. bei Straftatermittlungen auf Grund von Gewässer- und Bodenverunreinigungen: hier ist die unmittelbare Beweissicherung nicht aufschiebbar; sie kann an jedem Wochentag und zu jeder Uhrzeit anfallen. So führen beispielsweise Unfälle mit Wasser gefährdenden Stoffen (das sind alle Unfallarten, die durch Auslaufen giftiger Stoffe Grund- und Oberflächengewässer sowie den Boden gefährden, wie z.B. Verkehrsunfälle und Betriebsstörungen in der Landwirtschaft und Industrie),  zu Gewässerverunreinigungen und Fischsterben.
             

Fehlende Stellen haben zur Folge, dass
  • das vorhandene Personal überlastet ist
  • sich Überstunden anhäufen und nur mehr schwer abzubauen sind
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über einen zu langen Zeitraum physisch und psychisch  an ihrer Leistungsgrenze arbeiten
  • Wochenendarbeit ist bei den  Wasserwirtschaftsämtern keine Seltenheit
  •  sich die Krankheitszeiten häufen und sich das Arbeitsklima verschlechtert.
  • Durch die Herabsetzung der Wiederbesetzungssperre können durch Fluktuation ausgeschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rascher ersetzt werden. Die Situation würde sich entspannen.
Wir plädieren daher für die Herabsetzung der Wiederbesetzungssperre
von 12 auf 0 Monate!


Amtschef des StMUG informiert sich…

Der Amtschef des StMUG Dr. Christian Barth informierte sich aus erster Hand über die Verbands- und Gewerkschaftstätigkeit in seinem Ressort. Zu Gast war hierfür am 10. Januar der Vorsitzende der Gewerkschaft Naturwissenschaft und Technik in Bayern (BTB) und Verbandsvorsitzende des Bund der Flußmeister Bayerns, Erich Schmid am Rosenkavalierplatz eingeladen.

Schmid begrüßte es, so zeitnah nach dem Amtsantritt des neuen Amtschefs vorsprechen zu dürfen. Die komplexen Themen über Organisation, Mitglieder, Interessen und Ziele des BTB/BFB wurden dargestellt. Ausreichendes Infomaterial wurde von Hr. Dr. Barth gerne entgegengenommen. „Die Informationen werden eine interessante Abwechslung auf bevorstehenden Dienstreisen sein“, so der technisch interessierte Amtschef.

Großer Einklang bestand bei den aktuellen politischen Themen.

Für die Zukunft werde man im gemeinsamen Dialog bleiben. In diesem Zusammenhang betonte Schmid, dass gerade im Umweltministerium eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Abteilungen herrscht. Für alle Aufgaben habe man bisher vernünftige Lösungen gefunden. Amtschef Dr. Barth und Vorsitzender Schmid freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.  

 


Unterstützung wird zugesagt

Kurz vor Jahreswechsel konnte sich der BTB/BFB Vorsitzende beim Fraktionsvorsitzenden der SPD, Markus Rinderspacher vorstellen.


Die Mitgliedsverbände und ihre Aufgaben des BTB, als Minderheit im öffentlichen Dienst wurden aufgelistet.

Positiv äußerte sich der BTB/BFB zur bevorstehenden Besoldungserhöhungen 2012 und die Rückführung der Wochenarbeitszeit.

Weiteres Schwerpunktthema war die Wiederbesetzungssperre. Vorsitzender Erich Schmid erläuterte an Beispielen die negativen Auswirkungen der Wiederbesetzungssperre. Bei übertragenen hoheitsrechtlichen Aufgaben, müssen Vorgänge oft gleichzeitig bearbeitet werden. Aufgaben bei denen es um die öffentliche Sicherheit geht und Gefahr im Verzug ist, lässt sich nichts auf den Aktenberg stapeln. Sofortiges Handeln ist vor Ort gefragt.

Im öffentlichen Dienst sollten gleiche Regeln für alle gelten, gerade was die Wiederbesetzungssperre betrifft. Die technischen Bereiche und ihre Sonderbehörden, die von einer Reform zur nächsten gejagt wurden, mit Stellenabbau, Behördenverlagerung- bzw. Auflösung und Privatisierung dürfen nicht benachteiligt werden.

Die Beschäftigten des Freistaates arbeiten an den Grenzen der Belastbarkeit. Wer im ständigen Dauerlastbetrieb einen Motor im roten Drehzahlbereich am Drehzahlbegrenzer bewegt, muss sich nicht wundern, wenn der Verschleiß und die Zuverlässigkeit darunter leiden, so Schmid.

Weitere Themen waren unter anderem die Eingangsbesoldung, Nachwuchsgewinnung und Privatisierungen.

Der SPD Fraktionsvorsitzende war beeindruckt von dem riesigen Aufgabengebiet der technischen Beamten und bedankte sich beim BTB, ihn auf dieses Thema aufmerksam gemacht und sensibilisiert zu haben. Die SPD werde die Belange des BTB unterstützen und weiterhin in Kontakt bleiben.