Rückblick 2011

Hauptpersonalrat des StMUG zu Gast im Landtag

Am 24. November war eine Delegation des HPR zu Gast bei der Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienst Frau MdL Ingrid Heckner.

Die Belange der Belegschaft aus dem vielfältigen Umweltressort wurden vorgetragen. Zum Themenschwerpunkt gehörte die Personalsituation bzw. der Personalabbau durch die V21. Mit Beispielen aus der Praxis konnten die Delegierten der Ausschussvorsitzenden die Situation vor Ort erläutern. Primärer Wunsch war die schnelle Herabsetzung der Wiederbesetzungssperre.

Das Gespräch fand in angenehmer Atmosphäre im Landtag statt.


v.l.: Erich Schmid, Anna Maria Denk, MdL Ingrid Heckner, Herbert Zue, Dr. Konrad Renner


Flussmeisterstelle unter neuer Leitung

Gerhard Lichtenecker künftig Projektleiter, Stefan Neudert wird Nachfolger

Mangfalltal/Miesbach - Der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim, Paul Geisenhofer, verabschiedete in einer kleinen Feierstunde den bisherigen Dienststellenleiter der Flussmeisterstelle Miesbach, Gerhard Lichtenecker, und dankte ihm für sein langjähriges Engagement. Geisenhofer begrüßte zugleich als Nachfolger Flussmeister Stefan Neudert, der die Leitung der Flussmeisterstelle Miesbach ab sofort übernimmt.

Der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes, Paul Geisenhofer, der neue Dienststellenleiter, Stefan Neudert und Vorgänger Gerhard Lichtnecker bei der Vorstellung (von links).


Lichtnecker leitete die Flussmeisterstelle seit 1995. Er übernimmt künftig Aufgaben als Projektleiter in der Planungsabteilung des Wasserwirtschaftsamts. Unter seiner Regie wurden zahlreiche Gewässerunterhaltungs- und Hochwasserschutzmaßnahmen, insbesondere an den Wildbächen im Landkreis Miesbach und im Mangfalltal durchgeführt.

Sein Nachfolger Stefan Neudert trat nach einer Lehre als Zimmerer und einer Weiterbildung zum Zimmerermeister und Techniker 1999 in den Staatsdienst beim Wasserwirtschaftsamt Rosenheim ein. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Flussmeister und war seit 2001 in der technischen Gewässeraufsicht im Wasserwirtschaftsamt bereits im Landkreis Miesbach und als stellvertretender Leiter der Flussmeisterstelle tätig.

Die Flussmeisterstelle Miesbach ist neben dem Landkreis Miesbach für die Gemeinden im Mangfalltal und Bad Feilnbach zuständig.

OVB online vom 19.10.2011


Amtschef des StMUG würdigt die Arbeit vor Ort


Der Amtschef des StMUG Ministerialdirektor Wolfgang Lazik gratulierte dem Vorsitzenden des BFB Erich Schmid zur Wahl zum Landesvorsitzenden des BTB- Bayern.

In einem Vieraugengespräch unterhielten sich der Amtschef und der Vorsitzende über die aktuellen Ereignisse im Ressort des Umweltministeriums. 2011 ist ein Jahr in dem der Wandel der Zeit und die Geschehnisse eine neue Ära hervorgerufen haben. Ausstieg aus der Kernenergie, die Schaffung von alternativen Energien, sind eine völlig neue Herausforderung. In diesem Zusammenhang wird auch die Arbeit der technischen Beamten als Ansprechpartner vor Ort mit diesem Thema unweigerlich konfrontiert.

Wasserkraft ist unter anderem im Wasserland Bayern ein unerschöpflicher Quell der erneuerbaren Energien. Hier wird für die Zukunft die Fachkompetenz der Wasserwirtschaft nicht in Frage gestellt. Viele Fragen vor Ort kann nur der beantworten, der auch vor Ort mit dem Medium Wasser zu tun hat.

Die Tätigkeit, das Aufgabengebiet und die Kompetenz der Fachkräfte wird wie bisher vor Ort ausschlaggebend sein, um die Kraft des Wassers zu nutzen oder auch vor dieser Kraft zu schützen. Schmid betonte, dass wir in der Familie der Wasserwirtschaft uns den Aufgaben wie bisher stellen. Routine gibt es nicht, ständig werden Prioritäten und Aufgaben neu avisiert. Die Stärke ist unsere Flexibilität mit allen daran teilhabenden Fachkompetenzen der Wasserwirtschaft. Äquivalent dazu, darf die Gewinnung des Nachwuchses unabhängig der Qualifizierungsebene nicht in Frage gestellt werden. Wiederbesetzungssperre, herabsenken der Eingangsbesoldung sind hierfür kontraproduktiv.


Ausschussvorsitzende gratuliert dem neuen BTB Vorsitzenden


Am Rande des Plenums im Bayerischen Landtag empfing die Ausschussvorsitzende für Fragen des öffentlichen Dienstes in Bayern, Frau Ingrid Heckner den neuen Landesvorsitzenden des BTB, Erich Schmid.

Schmid bedankte sich für die schnelle und unbürokratische Änderung des Bayerischen Reisekostengesetzes in Bezug auf die Abrechnung von Reisekosten bei „Einsätzen“ außerhalb der Dienstzeit. Der gemeinsame Dialog und an der Zusammenarbeit aus der Vergangenheit wird sich nichts ändern, so die Gesprächspartner.

Der BTB macht weiter eindringlich auf die Probleme der Beamten aufmerksam. Die Wiederbesetzungssperre von 12 Monaten führt gerade im Bereich der technischen Beamten nicht nur zur Stagnation und Mehrbelastung von Kolleginnen und Kollegen, sondern auch zum Verlust wichtiger Erfahrungen.

Mit Sorge was die Nachwuchsgewinnung betrifft, äußerte Schmid seine Bedenken. Bisher konnte der Freistaat sich die Besten aus den scheidenden Jahrgängen der Techniker und Ingenieure aussuchen. Doch wie sieht es mit der Attraktivität des öffentlichen Dienstes im Vergleich zur freien Wirtschaft aus? Der öffentliche Dienst verliert im direkten Vergleich zur Wirtschaft nicht nur in Bezug des Einkommens seine Argumentation, auch die Frage der Zukunftsplanung wie Standortsicherheit zeigen erhebliche Defizite.

Die neuesten Zahlen aus dem Finanzministerium lassen die Ausschussvorsitzende Ingrid Heckner sehr positive Perspektiven für das Jahr 2012 ankündigen. Die Versprechen werden eingehalten. Nicht nur die Rückführung der Wochenarbeitszeit bleiben im vereinbarten Zeitkorridor, auch im Nachtragshaushalt 2012 werden die Beamten mit voraussichtlich nicht vergessen.


50-jähriges Dienstjubiläum

Er läuft ………. und läuft ……… und läuft


Unser Kollege Josef Duschl, Chef der Flussmeisterstelle Passau, ist ein Käferfan. Einen Oldtimer VW – Krabbeltier nennt er sein Eigentum. Er läuft und läuft und läuft, dieser alte Werbespruch kann auch auf ihn selbst angewandt werden.

Im August 2011 hat der Josef sein 50-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. 50 Jahre arbeiten und das noch dazu beim gleichen Arbeitgeber – Josef Duschl hat genau das geschafft.

Als 14-jähriger Bub trat Josef Duschl im August 1961 seine Ausbildung als Lehrling an der Flussmeisterstelle Deggendorf an. Nach erfolgter Facharbeiterprüfung und der notwendigen Praxiserfahrung hat er nach Studium des Bautechnikers die Ausbildung zum Flussmeister gemacht. 1977 nach bestandener Anstellungsprüfung führte ihn sein Werdegang in die techn. Gewässeraufsicht an das Wasserwirtschaftsamt Passau. Dort hat er nach einigen Jahren die Leitung der Flussmeisterstelle übernommen. Aufgrund der Verwaltungsreform ist er so quasi an sein altes Amt, das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf zurückgekehrt. Mit kurzer Unterbrechung durch den Wehrdienst ist er damit seit 50 Jahren für die Wasserwirtschaftsverwaltung des Freistaates Bayern tätig.

Bei einer angemessenen Feier haben der Behördenleiter Michael Kühberger, Freunde und Berufskollegen zu diesem außergewöhnlichen Dienstjubiläum gratuliert. Der Josef ist noch fit und will deshalb bis zu seinem 65sten im Mai nächsten Jahres noch weitermachen.

Der Bund der Flussmeister gratuliert ebenfalls, wünscht alles Gute und weiterhin frohes Schaffen.


BTB unter neuer Landesleitung

Am Montag den 19.September trafen sich die Vorsitzenden der Mitgliedsverbände des BTB- Bayern zu den Vorstandswahlen. Zum Nachfolger von Maximilian Feichtner wurde Erich Schmid (BFB), einstimmig gewählt. Die neuen Stellvertreter sind Roland Witzgall (VIB), Karl-Heins Schöfer (VIL) und Ronald Kraus (BTE). Der neue Landesvorsitzende Schmid betonte, dass die Aufgaben eine Herausforderung sind. Für Schmid ist es wichtig, sich mit den einzelnen Mitgliedsverbänden auszutauschen und zu lernen. Mit der jahrelangen Erfahrung der Kollegen aus der Vorstandschaft und den Mitgliedsverbänden sind wir sehr gut aufgestellt um die Interessen des BTB-Bayern zu vertreten.

Die neue Vorstandschaft des BTB v.l.: Roland Witzgall, Erich Schmid, Karl-Heinz Schöfer und Ronald Kraus

Maximilian Feichtner gratuliert Erich Schmid zur Wahl


Landesjugendtag der dbbj Bayern


vl. MdL Adi Sprinkart (Bündnis 90/die Grünen), MdL Martin Güll (SPD), MdL Bernhard Seidenath (CSU), MdL Peter Meyer (FW), MdL Prof. Dr. Georg Barfuß (FDP)

Am 15. September fand der Landesjugendtag der dbbj in Dachau statt. Beeindruckend durch das Engagement zeigten sich die zahlreichen Vertreter und Ehrengäste aus Politik und Verbandsleitungen an dem Event.

Als Vorsitzender der dbbjb wurde Jörg Kothe bestätigt. Nach den Grußworten erfolgten die Reden des Landesjugendleiter Jörg Kothe und dem Fraktionsvorsitzenden der CSU MdL Georg Schmid. Georg Schmid ging sehr detailliert auf die Situation des öffentlichen Dienstes in Bayern ein. Trotz dem obersten Ziel der Staatsregierung über die Konsolidierung des Haushaltes, werden die gemachten Versprechen, wie die Erhöhung der Besoldung ab 2012 und die Angleichung der Wochenarbeitszeit umgesetzt.

Erfreulich zeigten sich die Vertreter des BTB/BFB, dass durch die Politik die Situation und Probleme der technischen Beamten dargestellt wurden.

Delegierte aus den Fraktionen beantworteten in einer Podiumsdiskussion die Fragen des dbbj. Der öffentliche Dienst der Zukunft und das bayerische Dienstrecht waren Schwerpunkt der Diskussion.

Zahlreiche Gespräche fanden im Anschluss statt.


der stellv. Vorsitzende des BBB Josef Bugiel und Erich Schmid BFB/BTB



Gespräch zwischen Rolf Habermann und Fraktionsvorsitzendem Georg Schmid

Zu einem ausführlichen Gespräch traf sich BBB-Vorsitzender Rolf Habermann mit dem Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion, Georg Schmid, im Bayerischen Landtag. Schwerpunktthemen waren die anstehende Besoldungsanpassung, die Rücknahme der Sparbeschlüsse sowie die Fortsetzung der Dienstrechtsreform.

Zur Besoldungsanpassung verdeutlichte Rolf Habermann nachdrücklich nochmals die Forderungen des BBB:

 - eine Einmalzahlung in Höhe von 750 Euro, um schnellstmöglich den im Jahr 2011 aufgelaufenen Besoldungsrückstand aufzuholen,

 - eine lineare Erhöhung von 3,5 % der Bezüge ab dem 01.01.2012, mit der die Anhebungen im Tarifbereich auch für Beamte nachgezeichnet werden,

 - eine anschließende (Sockel)Erhöhung von 17 Euro.

Habermann verwies dazu auf die grundlegend zum Positiven veränderte Einnahmensituation.

Fraktionsvorsitzender Georg Schmid legte Wert darauf, dass die Zusagen, die er beim BBB-Delegiertentag im vergangenen April gemacht hatte, eingehalten werden. Bezüglich der anstehenden Besoldungsanpassung sagte er zu, sich dafür einzusetzen, zum 01.01.2012 ein deutliches Signal zu setzen. Einzelheiten sollen in weiteren Gesprächen mit Ministerpräsident Horst Seehofer, Finanzminister Georg Fahrenschon und dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, Georg Winter, besprochen werden.

BBB-Chef Rolf Habermann wies eindringlich darauf hin, dass der Rückstand zum Tarifbereich schnellstmöglich beseitigt werden muss.

(30.08.2011)


Spitzentreffen des BFB mit dem BBB in der Landeshauptstadt


Am 31.08.2011 trafen sich der Vorsitzende des BBB Rolf Habermann und BFB Vorsitzender Erich Schmid in der Geschäftsstelle des BBB in München. Thema war, das seit 1. Januar 2011 in Kraft getretene neue Dienstrecht. Die Umsetzung in verschiedenen Ressorts zeigte sich mehr als unterschiedlich. Der BFB, als einer der ältesten Berufsverbände in Bayern wird dazu genötigt, sich über eine Petition zu behaupten. Eine Verschlechterung der Beförderungssituation und dessen Voraussetzungen darf es im Vergleich zu den bisherigen Beförderungsrichtlinien nicht geben, das ist ein wesentlicher Bestandteil des „neuen Dienstrechts“ und den politischen Zusagen. Schmid erklärte, dass es leider immer noch berufliche Interessenvertretungen gibt, die nicht verstanden haben oder es nicht war haben wollen, dass die Voraussetzung, für den Vorbereitungsdienst zum Flussmeister eine staatlich abgeschlossene Technikerdausbildung ist. Nachdem im Vorbereitungsdienst Anwärter eine 24 stündige schriftliche Prüfung mit abschließendem Prüfungsgespräch absolviert haben, dürfen sich nach deren Übernahme die Besten der Besten, Flussmeister z.A. nennen.

Diese Grundvoraussetzung bedarf nun mal mehr, als die Meisterausbildung aus willkürlichen Berufszweigen. Der BBB unterstützt den BFB als Dachverband der bayerischen Beamten in seinen Belangen.

(31.08.2011)


Verhandlungen mit Bund und Kommunen zu einer Entgeltordnung

Aus dem Gleichschritt geraten!

Am 2. August 2011 tagte im Bundesministerium des Innern die Steuerungsgruppe der Verhandlungen über eine Entgeltordnung zum TVöD mit Bund und Kommunen. In den bisherigen Verhandlungen war deutlich geworden, dass ein Einvernehmen über die vorläufige Zuordnung nicht erzielt werden konnte. Daher wurde die Steuerungsgruppe, bestehend aus den jeweiligen Verhandlungsspitzen, angerufen. Für die dbb tarifunion leitete der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion, Frank Stöhr, das Gespräch. Auf Arbeitgeberseite leiteten der Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, und der Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Dr. Thomas Böhle, das Gespräch.

Fortschritte mit dem Bund!
Mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hat die dbb tarifunion im März 2011 ein Ergebnis zur Entgeltordnung erzielt. Kern dieser Einigung ist das "Zurückholen" der bis zu sechsjährigen BAT-Aufstiege für seit Inkrafttreten des neuen Tarifrechts neueingestellte und umgruppierte Beschäftigte mit Tätigkeitsmerkmalen bis BAT Vc mit Aufstieg nach BAT Vb. Hier wird mit Inkrafttreten der Entgeltordnung ohne Wartezeit eine sofortige Neuzuordnung in die jeweils höhere Entgeltgruppe erfolgen. Entsprechendes gilt für Vergütungsgruppenzulagen. Die dbb tarifunion und der Bund sind sich darüber einig, dass das Verhandlungsergebnis mit der TdL eine gute Grundlage für die weiteren Verhandlungen mit dem Bund ist. Frank Stöhr und der Bundesinnenminister einigten sich daher darauf, dass die Verhandlungen zu einer Entgeltordnung auf der Grundlage des Abschlusses mit der TdL zeitnah fortgesetzt werden. Bis zu Beginn der kommenden Einkommensrunde sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein.

Keine Fortschritte mit Kommunen!
Die VKA wollte sich diesem Fortschritt nicht anschließen. Sie lehnte Verhandlungen auf Grundlage des TdL-Ergebnisses strikt ab und verwies auf die andere Beschäftigtenstruktur bei den Kommunen und die daraus resultierenden "monetären Auswirkungen" eines Abschlusses auf TdL-Grundlage. In den Verhandlungen zuletzt nicht weiter verfolgte Forderungen wurden zudem erneut aufgestellt. Dies gilt beispielsweise für nicht näher definierte "Personalentwicklungsmaßnahmen", die zu einem Außerkraftsetzen der Tarifautomatik führen sollen. Anders als mit dem Bund konnte mit der VKA somit nicht vereinbart werden, dass die Verhandlungen zeitnah fortgesetzt werden. Die bisher mit Bund und Kommunen gemeinsam geführten Verhandlungen zu einer Entgeltordnung sind damit aus dem Gleichschritt geraten.

250 Euro Pauschalzahlung noch in diesem Jahr!
Als Nachteilsausgleich für das Nichtvorhandensein einer Entgeltordnung einigten sich dbb tarifunion, VKA und Bund, wie im Jahr 2010 auch, auf eine Pauschalausgleichszahlung in Höhe von 250 Euro für das Jahr 2011. Ausgezahlt werden soll dieser Betrag bis Ende Oktober 2011. Vorbehaltlich der Redaktion gilt dies für ab 1. Oktober 2005 neu eingestellte Beschäftigte der EG 2 bis EG 8 und auf Antrag für übergeleitete "Wechsler", denen nach dem 30. September 2005 Tätigkeiten übertragen wurden, die zu einem neuen Eingruppierungsvorgang geführt haben. Von der Zahlung ausgenommen sind Beschäftigte, die unter die KR-Anwendungstabelle fallen, die ehemalige Statusgruppe der Arbeiter, Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst und im Nahverkehr.

(05.08.2011)


Bundesvorstandssitzung des BTB 2011

Vom 25. Mai bis 28. Mai tagte auf Bundesebene das höchste Gremium der technischen Beamten des BTB – Bund in Bergisch Gladbach. Als Repräsentant des BTB – Bayern war der Vorsitzende des BFB Erich Schmid vor Ort. Die Tagesordnungspunkte wurden bis spät am Abend behandelt. Vom Geschäftsbericht der Bundesleitung, dem Haushaltsbericht bis zu Öffentlichkeitsarbeit des BTB wurden alle Punkte abgearbeitet. Die Erfahrungsberichte und Statistiken aus den einzelnen Bundesländern wurden analysiert und bewertet. Zweifel an der Notwendigkeit der technischen Beamten und der Organisation in der gesamten Bundesrepublik wurde nicht in Frage gestellt. Das was die technischen Verbände auf Länderebene mit den jeweiligen Landespolitikern erörtern, findet in diesem Gremium auf Ebene des Bundestages statt.


Für den BTB-Bayern Erich Schmid und der Bundesvorsitzende Bernd Niesen


Arbeitskreis Umwelt tagte in Offenburg

vom 26.05.2011 bis 27.05.2011 fand die diesjährige Dienstbesprechung des Arbeitskreis Umwelt, ehemals Wasserwirtschaft des BTB- Bund in Offenburg, Landkreis Ortenau in Baden Württemberg statt.

Für den Bund der Flußmeister Bayerns e.V. konnte für das Jahr 2011 der 3. Vorsitzende Gerhard Bronnenmayer die Erfahrungen für den Freistaat Bayern einbringen. Wie gewohnt, konnte Resümee über die letzten Monate gezogen werden. Die Bewältigung der Aufgaben der Wasserwirtschaft vor Ort war Diskussionsschwerpunkt. Aus den Bundesländern wurde berichtet, dass für viele Aufgaben nicht mehr technische Beamte, sondern Verwaltungsbeamte deren Aufgaben übernehmen. Die fachliche Zielführung für dieses Vorgehen muss sehr stark in Frage gestellt werden. Der Erfahrungsaustausch und die Diskussionen zeigen, dass Bayern mit seiner intakten Wasserwirtschaftsverwaltung von den Spezialisten als beispielhaft gilt. Die Föderalismusreform und die Umsetzung des neuen Dienstrechts der Bundesländer zeigten starke Unterschiede. Zur Exkursion lud die Revitalisierung Taubergießen am alten Rhein ein.


Gerhard Bronnenmayer (2.v.l) und die Kollegen des BTB- AK Umwelt


Landshut war eine Reise wert


v.l. Leonhard Dobler (StMUG), Josef Gabereder (BFB), Martin Dick (VdS), Ilse Schedl (BBB), Thomas Boger (StMUG), Heribert Bittmann (BTB), Erich Schmid (BFB), MdL Ingrid Heckner, Dr. Anton Steiner (StMUG), Katja König (StMUG), Josef Mitterreiter (Reg. v. Niederbayern), Werner Ronge (VdS), Volker Hemrich (BFB), Hans-Peter Summer (Stadt Landshut)

Die Flussmeisterinnen und Flussmeister aus allen Tätigkeitsbereichen reisten am 2. Mai 2011 nach Landshut zur 61. Jahreshauptversammlung des Bund der Flußmeister Bayerns e.V.

Unterstrichen und wertgeschätzt wurde die Veranstaltung durch die zahlreichen Ehrengäste aus der Politik, der Verwaltung und den Berufsverbänden.

Vorsitzender Erich Schmid stellte auf Grund der Ereignisse in Fukushima und der Schachtanlage Asse in Niedersachsen ganz klar dar, was alles zu dem Begriff Wasserwirtschaft und Flussmeister gehört.

In Zeiten von Katastrophen jeglicher Art, wo es nicht nur dazu gehört den Menschen vor dem Wasser zu schützen, wie im Hochwasserfall, sondern auch das Wasser vor dem Menschen zu schützen, als wichtigstes Lebensmittel, bedarf es keiner weiteren Ausführungen warum im Wasserland Bayern, die Notwendigkeit der Fachbehörde in Zukunft nicht in Frage gestellt werden darf.

Der Vorsitzende bekundete seinen Unmut darüber, dass die externe Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker als Voraussetzung für die hoch qualifizierten Aufgaben ständig betont werden muss. Diese Ausbildung dauert nun mal 1 Jahr länger als wie die Ausbildung zu einem Meister!

Der Bund der Flußmeister stellt keine Forderungen an die Politik, sondern nur den Wunsch, den kleinen Teil der technischen Beamten endlich in Ruhe zu lassen. Wir wollen nur unserer Arbeit nachgehen. Wir sind müde und erschöpft von ständigen Reformen und Einsparungen, die wie bisher gezeigt haben, zu nicht viel Effizientem beigetragen haben.

Wichtige Informationen zu den Haushaltsbeschlüssen und der finanziellen Situation der Beamten für die Zukunft im Freistaat, verkündete die Landtagsabgeordnete und Ausschussvorsitzende für Fragen des öffentlichen Dienstes Frau Ingrid Heckner.

Quintessenz der Rednerinnen und Redner aus allen Bereichen war, dass der BFB zum richtigen Zeitpunkt weiß, beim richtigen Ansprechpartner zur Stelle zu sein und mit fachlicher Kompetenz vernünftig zu argumentieren. Das ist die Stärke des BFB.


Für 25 jährige Zugehörigkeit beim BFB ehrte der stellv. Vorsitzende Volker Hemrich die Kollegen Wilhelm Pirdzun und Martin Altmann.


Für die Damen übergab der Vorsitzende Erich Schmid, als Dankeschön für ihr Kommen, einen kleinen Frühlingsstrauß.


Franz Herzog hat uns verlassen

Am 25. März 2011 ist unser Kollege Franz Herzog nach schwerer Krankheit verstorben.
Franz wurde am 13. Februar 1937 geboren. Als Dienststellenleiter der Flussmeisterstelle Günzburg war er bis zu seiner Pensionierung tätig.


Je später der Abend ……!

v.l. BFB Vorsitzender Erich Schmid, Frau Staatsekretärin Melanie Huml, Ministerialrat Dipl. Ing. Theo Schlaffer

 

Am Abend des 12. April 2011 empfing Frau Staatssekretärin Melanie Huml den Vorsitzenden des Bund der Flußmeister Bayerns (BFB), Erich Schmid in den Räumlichkeiten des StMUG. Als Repräsentant der Abteilung 5 im StMUG konnte Herr Ministerialrat Dipl. Ing. Theo Schlaffer ebenfalls begrüßt werden.

 

Fast druckfrisch konnte der Vorsitzende des BFB noch vor dem offiziellen

Erscheinungstermin im Mai der Frau Staatssekretärin die neue Ausgabe der Verbandszeitschrift „die Flußmeister“ überreichen. Mit Interesse wurde die neue Fachzeitschrift inspiziert und ein großes Lob an den Verband für seine Öffentlichkeitsarbeit ausgesprochen.

 

Die Ausbildungsvoraussetzungen der Flussmeisterinnen und Flussmeister und dessen Einsatzspektrum wurden erläutert. Schmid machte darauf aufmerksam, dass in Zukunft für den öffentlichen Dienst ein Fachkräftemangel bevorsteht. Für Ingenieure und Techniker werden im Vergleich zur freien Wirtschaft die Rahmenbedingungen im Freistaat nicht attraktiver.

 

Die Zukunft bzw. den Erhalt der Wasserwirtschaft sehe Frau Staatsekretärin Huml mittelfristig gesichert. Jedoch sollte der BFB als Aushängeschild der Wasserwirtschaft weiter auf die interessanten Aufgaben und deren Notwendigkeit als eigenständige Fachbehörde aufmerksam machen. Vielen Abgeordneten sind diese Aufgaben nicht bewusst.

 

Für den BFB wird die Türe der Staatssekretärin immer offen stehen. Schmid bedankte sich bei der Staatsekretärin Melanie Huml für das ausgesprochene Vertrauen und die Wertschätzung der Arbeit.


Flussmeister zu Besuch im Zentrum der Bayerischen Finanzen


v.l. Erich Schmid (BFB), Ministerialdirigent Wilhelm Hüllmantel, Michael Scholz (BFB)

Für den Bund der Flußmeister Bayerns e.V. (BFB) war es schon lange an der Zeit um einen Termin bei den höchsten Beamten des Bayerischen Staatsministerium für Finanzen zu bitten.

Den Kontakt zum Finanzminister und dem Staatssekretär habe man schließlich schon. So war es am Montag den 11. April soweit, sich am Odeonsplatz, Herrn Ministerialdirigent Wilhelm Hüllmantel vorzustellen.

Begleitet vom Kollegen Michael Scholz, Repräsentant der Flussmeister an den Fachkundigen Stellen für Wasserwirtschaft bei den Kreisverwaltungsbehörden, stellte sich der Landesvorsitzende des BFB Erich Schmid vor.

Die Welt der Finanzen ist eine der schwierigsten und komplexesten in der Verwaltung überhaupt. Wir Flussmeisterinnen und Flussmeister sind Praktiker an der Basis vor Ort. Es wäre vermessen zu behaupten, dass wir alles wissen. Wir wissen aber wo wir fragen können, so Landesvorsitzender Erich Schmid.

Die Laufbahn und die Voraussetzungen der Flussmeisterinnen und Flussmeister kann gar nicht oft genug erklärt werden. Die technischen Beamten haben generell das Problem, als Minderheit in dem komplexen System der Beamten, im Freistaat anerkannt zu werden. Michael Scholz konnte die Situation der Fachkundigen Stellen in Bezug auf Beförderung und die Neubesetzung von frei werdenden Stellen durch Verwaltungsangestellte verdeutlichen. An den KVB`s wird sehr stark zwischen Landes- und Kommunalbeamten unterschieden.

Der Stand der modularen Qualifizierung am StMUG und dessen Umsetzung waren weitere Themen. Landesvorsitzender Schmid versicherte, dass die Umsetzung im StMUG Konturen bekommt. Einen Anlass für Kritik gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Die Abteilung Z und die Abteilung 5 am StMUG erarbeiten im Dialog mit dem BFB ein vernünftiges Konzept aus, um die Vorgaben des neuen Dienstrechts zu erfüllen. Schmid versicherte, dass es in der Art und Weise der Zusammenarbeit keiner Verbesserung bedarf. Für das Verkünden von Einzelheiten ist es aber noch nicht an der Zeit. Gut Ding braucht weil! So der Vorsitzende.


Mit Parolen ist niemandem geholfen


Zum fachlichen Austausch trafen sich am 7. April MdL Prof. Dr. Winfried Bausback und der Vorsitzende des BFB Erich Schmid im bayerischen Landtag. Der Abgeordnete Prof. Dr. Bausback ist u.a. Mitglied im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes. Schwerpunkt des Gespräches waren unter Anbetracht der aktuellen politischen Ereignisse, die Situation der technischen Beamten im Freistaat. Als Verbandsvorsitzender stimmt es einen traurig, beobachten zu müssen, wie in vielen Bereichen Stellen geschaffen werden und Interessen berücksichtigt werden, aber die Resonanz mit Unzufriedenheit belohnt wird. Technische Beamte haben den Beruf nicht mit dem Hintergedanken gewählt Beamte zu werden, sondern sich mit einer Aufgabe zu identifizieren. Hoheitsrechtliche Aufgaben gehören dazu, eines wenn nicht sogar das wichtigste Gut zu schützen und zu überwachen, im Wasserland Bayern, unser Wasser.

Auch für einen Wirtschaftsexperten wie Prof. Dr. Bausback, gehören Einsparungen und Effizienz von öffentlichen Geldern zum täglichen Alltag. Schmid als Beamter machte darauf aufmerksam, dass auch die Beamten Steuergelder zahlen. Wir sind als Beamte nicht nur Empfänger von öffentlichen Geldern, sondern auch Steuerzahler. Anhand von Fragen und Antworten zur Steigerung von Synergien konnte der Vorsitzende des BFB Schmid den Abgeordneten Prof. Dr. Bausback davon überzeugen, wie wichtig der Erhalt der Wasserwirtschaftsverwaltung als unabhängige staatliche Behörde ist. Herr Schmid, sie haben mich überzeugt! Die Kompetenz der Wasserwirtschaftsverwaltung kann und darf nicht in Frage gestellt werden, so der Mandatsträger. Heute ist nicht alle Tage, wenn es brennt, melde ich mich wieder, keine Frage!


Konrad Scheurer ist verstorben

Im Alter von 79 Jahren ist unser Kollege Konrad Scheurer am 30. März verstorben.
Unser Konrad war der Leiter der Flussmeisterstelle Altenmarkt.
Die Andacht ist am 07.04.2011 um 19.30 Uhr in der Klosterkirche Laufen. Die Beisetzung findet am 08.04.2011 um 14 Uhr in der Stiftskirche in Laufen statt.


Parlamentarischer Abend des BTB- Bayern


v.l.: Roland Witzgall (VIB), MdL Ingrid Heckner, Maximilian Feichtner (BTB), Erich Schmid (BFB), Heribert Bittmann (BTB)

Am 22. März 2011 fand der Parlamentarische Abend des BTB- Bayern im Bayerischen Landtag statt.

Hauptrednerin war die Vorsitzende des Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienst Frau MdL Ingrid Heckner. Zahlreiche Abgeordnete aller Parteien waren vertreten wie MdL Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL Günther Felbinger, MdL Peter Meyer, MdL Stefan Schuster, MdL Hans Herold, MdL Bernd Sibler, MdL Adi Sprinkart.

Mit den Vorsitzenden der Berufsverbände des BTB- Bayern wurden aktuelle Themen, wie der Stand der Umsetzung des neuen Dienstrechts in den einzelnen Ressorts besprochen. Hier bedarf es noch vieler Korrekturen. Frau MdL Heckner versprach, genau darauf zu achten, wie die Umsetzung erfolgt. Hier galt die Bitte an die Verbandsvorsitzenden um weitere gute Zusammenarbeit. Der neue Doppelhaushalt und die Einsparungsmaßnamen bei den Beamten lieferten genügend Gesprächsstoff bis spät in die Nacht.


Rudolf Neuhauser ist von uns gegangen

Unser Kollege und langjähriges Mitglied Rudi Neuhauser ist verstorben. Rudi wurde am 11.05.1939 geboren und war seit 1973 ein treues Mitglied des BFB.
Die Beisetzung findet am Samstag den 26. März um 10 Uhr auf dem Friedhof Staubing, Landkreis Kelheim statt.


„Europa und die Flussmeister“

Mitglied des Europaparlaments Markus Ferber und BFB Vorsitzender Erich Schmid

Zu später Stunde fand das Treffen zwischen Europaabgeordneten Markus Ferber und dem Vorsitzenden des BFB Erich Schmid am Donnerstag den 10. März 2011 statt.

Verwundert war MdEP Markus Ferber über das vielseitige Tätigkeitsfeld der Flussmeisterinnen und Flussmeister. Vorsitzender Schmid konnte dem Europaabgeordneten verdeutlichen, wie wichtig eine unabhängige Fachbehörde wie die Wasserwirtschaft ist. Unabhängig von kommunaler Politik ist in den jetzigen Zeiten, auch in der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, fachliche Kompetenz unabdingbar. Ferber betonte, dass es interessant ist, zu sehen wer die Beschlüsse aus dem Europaparlament umsetzt und wer dahinter steckt. Die fachlichen Fragen und Abstimmungen werden in der Wasserwirtschaft vor Ort durch die Experten beantwortet. Andere Bundesländer würden sich solche Synergien an der Basis nur wünschen.

Man war sich einig darüber, dass die Tätigkeiten auf Europa- Ebene genau so interessant ist, wie die Umsetzung vor Ort. Es ist eine tolle Erfahrung wenn die Legislative und Exekutive sich so einig sind. Mit Sicherheit war dieser Dialog nicht der letzte, so Markus Ferber!


Umweltschutz ist Ehrensache

 

vl. MdL Thomas Mütze, Erich Schmid (BFB), MdL Thomas Gehring, MdL Adi Sprinkart

 

Eine der letzten Amtstätigkeiten als Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/ die Grünen war es von MdL Thomas Mütze, den Bund der Flußmeister am 9. Februar im Bayerischen Landtag zu begrüßen.

 

Mit an dem Gespräch nahmen die Abgeordneten (Bündnis 90/ die Grünen), Adi Sprinkart, Mitglied im Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes und Thomas Gehring teil.

 

Fachlich wurde über die tägliche Arbeit der Flussmeisterinnen und Flussmeister gesprochen. Umweltschutz ist Ehrensache, sei es z.B. in der Renaturierung und Durchgängigkeit von Gewässern oder der Schutz von Grund- und Oberflächengewässer. Die Abgeordneten wissen die tägliche Arbeit der Wasserwirtschaft zu schätzen. In anderen Bereichen, bei denen es auch um hoheitsrechtliche Staatsaufgaben ging, würde man sich auch unabhängige Fachbehörden wünschen.

 

So stehen auch in Zukunft die Türen für den BFB offen. Schmid bedauerte den bevorstehenden Rücktritt des Fraktionsvorsitzenden Thomas Mütze und bedankte sich für die bisherige Unterstützung der Flussmeisterinnen und Flussmeister.


Treffen mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Landtagsfraktion MdL Thomas Kreuzer

 

 

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU, MdL Thomas Kreuzer empfing den Vorsitzenden des Bund der Flußmeister Bayerns e.V. (BFB) Erich Schmid in den Räumlichkeiten seines Stimmkreisbüros.

 

Der BFB ist dem Abgeordneten kein Fremdwort. Wer von der Wasserwirtschaft spricht kommt an den Flussmeistern nicht vorbei. Gewässerschutz, Hochwasserschutzprojekte und deren Umsetzung sind im Freistaat hoch angesehen. Mit Stolz blickt man auf andere Bundesländer über das was bei uns im Wasserland Bayern noch vorhanden ist, eine intakte Wasserwirtschaftsverwaltung. Vorsitzender Schmid bedankte sich für die Kürzung und Angleichung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden. Das Berufsbild der Flussmeisterinnen und Flussmeister stellt dar, was geleistet werden muss, um überhaupt den traditionsreichen Beruf zu erlernen. Qualifizierten Nachwuchs unter den gegebenen Umständen zu erlangen ist nicht nur ein Problem der Flussmeisterinnen und Flussmeister, sondern aller technischen Beamten. Jahrelange Ausbildung sind Voraussetzung für die hochqualifizierten Aufgaben.

Was die Haushaltsbeschlüsse im öffentlichen Dienst betrifft, ist noch nichts in Stein gemeißelt, so Thomas Kreuzer. Wirtschaftsprognosen werden berücksichtigt aber es müssen auch Rücklagen geschaffen werden. Innovatives Denken mit Schaffung von Vereinfachungen in  Verwaltungs- Abläufen ist die Zukunft. Konstruktive Zusammenarbeit und die Lösung von Problemen werden auch in Zukunft fachlich miteinander diskutiert.


Auftakt der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder

Wir stehen hinter unseren Kolleginnen und Kollegen aus dem Tarifbereich“, stellt Rolf Habermann, Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes (BBB), im Vorfeld der morgen beginnenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder klar. Man unterstütze die Forderung des Dachverbandes dbb beamtenbund und tarifunion nach einem Sockelbetrag von 50 Euro und einer 3-prozentigen Erhöhung. „Wir vertrauen darauf, dass sich Bayern der vernünftigen Mehrheit wird beugen müssen. Eine Nullrunde, wie sie hier den Beamten verordnet werden soll, wird sich nicht durchsetzen lassen“, so Habermann.

Der derzeitige wirtschaftliche Aufschwung muss sich auch im öffentlichen Dienst niederschlagen“, verlangt der BBB-Chef. Alles andere sei den Beschäftigten nicht vermittelbar. Es entspräche den simpelsten Grunderfordernissen der Mitarbeiterführung und insbesondere -motivation, diese nicht von der allgemeinen Entwicklung abzukoppeln. „Wer sich unter den aktuellen Bedingungen einer Anpassung widersetzt, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht“, meint Habermann.

Das hält er auch der Bayerischen Staatsregierung entgegen, die in ihrem derzeit vom Landtag beratenen Entwurf zum Doppelhaushalt 2011/2012 u. a. eine Nullrunde für die Beamtinnen und Beamten in Bayern eingerechnet hat – neben weiteren Sparmaßnahmen, die die Einsparungen in anderen Bereichen weit übertreffen. „Nicht zuletzt nach Bekanntwerden der erwarteten Steuermehreinnahmen, die die Novemberschätzung nochmals um 500 Millionen Euro übersteigen, ist das durch nichts gerechtfertigt“, so der Vorsitzende.

03.02.2011


Rolf Habermann im Gespräch mit stellvertretendem FDP-Fraktionsvorsitzenden Karsten Klein

Am Rande der Sitzung des Bayerischen Landtages anlässlich der Einbringung des Haushaltsgesetzes 2011/2012 führte BBB-Vorsitzender Rolf Habermann ein Gespräch mit dem stellvertretenden FDP-Fraktionsvorsitzenden Karsten Klein. Thema waren dabei die im Gesetzentwurf enthaltenen Sparmaßnahmen für die bayerischen Beamtinnen und Beamten.

Angesichts der in den letzten Tagen bekanntgewordenen weiteren deutlichen Zuwächse bei den Steuereinnahmen Bayerns wies Habermann auf die Notwendigkeit grundlegender Korrekturen im Gesetzentwurf zum kommenden Doppelhaushalt durch die Abgeordneten hin. Der vorgelegte Entwurf verlange den Beamtinnen und Beamten in Bayern Sonderopfer ab. Die teilweise kleinlichen und ungerechten Maßnahmen beeinträchtigten die Motivation der Beschäftigten und beschnitten das Neue Dienstrecht an wesentlichen Stellen.

Insbesondere kritisierte der BBB-Vorsitzende auch die vorgesehene Streichung der Mittel für die Leistungsbezahlung im Neuen Dienstrecht. Dieses sollte das Berufsbeamtentum in Bayern auf eine neue gesetzliche Grundlage zu stellen. Schwerpunkt aller Regelungen sollte die besondere Betonung des Leistungsgedankens sein. Mit der vorgeschlagenen Streichung würde aber ein ganz wesentlicher Teil des Gesetzes wieder entkräftet.

Habermann bat MdL Klein hier um Unterstützung. Dieser sagte die intensive Prüfung aller vorgetragenen Punkte zu und versprach, mit dem BBB weiterhin in Kontakt zu bleiben.

03.02.2011


Erfahrungsbericht

Immer wieder werden Gewässerabschnitte ausgebaut, renaturiert oder Hochwasserschutzdeiche erstellt. Im Zuge dieser Maßnahmen werden neue, noch relativ abflusswirksame Vorländer und neue Gewässerläufe geschaffen, an denen sich junge Gehölzstreifen bis zu kleinen Auwäldern entwickeln.

Um den Konkurrenzdruck der Pflanzen untereinander zu verringern benötigen diese Gehölzstreifen Pflegearbeiten in Form von Rückschnittmaßnahmen und Auslichtungen. Um einen abgestuften und stabilen, das Gewässer begleitenden Bestand zu erzielen, sind neben dem Offenhalten von Ein- und Ausströmfenstern, eine selektive Entnahme von Weichholzvorwüchsen notwendig. Hierbei entsteht, innerhalb der ersten Jahre ein erhöhter Unterhaltungsaufwand, da auf den offenen Flächen vermehrt Bäume und Sträucher ansiedeln. Dieses Auslichten und Freihalten von Abflussquerschnitten in Jungwuchsdickungen ist motormanuell intensiv und anstrengend.


Um diese Arbeiten zu erleichtern, wurde an den bereits vorhandenen Geräteträger (Fendt XYLON mit Pfanzelt Aufbau) anstatt eines Holzgreifers ein Fällgreifsammler 18G der Firma KESLA angebracht. Die Standfestigkeit des Grundgerätes wurde durch das geringere Gewicht des Fällgreifsammler gegenüber dem Holzgreifer nicht beeinträchtigt. Angenehm war, dass keine weiteren Steuerkreise maschinenseitig benötigt wurden und auf die bereits vorhandenen Anschlüsse zugegriffen werden konnte.

Der Fällgreifsammler KESLA 18 G kann Bäume bis zu einer Stärke von 18 cm (Weichholz) durchtrennen. Das Funktionsprinzip läuft folgendermaßen ab:

Der Greifer umklammert den zu fällenden Stamm oder Strauch. Beim Schließen der Zangen wird das Schnittgut, ähnlich einer Gartenschere, über eine fest stehende Klinge gezogen und dabei abgeschnitten. Das abgeschnittene Material befindet sich fest in der Zange und kann nun an eine beliebige Stelle abgelegt werden.


Die entscheidenden Vorteile dieser Arbeitsweise liegen nicht zuletzt auch in der Arbeitssicherheit. Es befinden sich nunmehr keine Personen mit Motorsäge im unmittelbaren Fällbereich. Darüber hinaus ist die Möglichkeit der selektiven Entnahme von Einzelbäumen im Gegensatz zum nur flächig einsetzbaren Forstmulcher äußerst effizient, da nur ein Mann zur Bedienung der Maschine vor Ort benötigt wird.


Die bisherigen Erfahrungen und Arbeitsergebnisse sind durchwegs positiv. Auch das Handling und somit die Akzeptanz durch das Bedienpersonal, wurde durchweg als „gut“ beurteilt.

Ein Demonstrations-Video steht bereit unter. http://www.kesla.fi/videos/index.php?kansio=Bioenergy&tiedosto=videot/Bioenergy/18G.flv&valittu=Bioenergy&play=ok

Markus Wirth



Alles Gute für 2011


Der Bund der Flußmeister Bayerns e. V. wünscht allen Freunden und Besucher unserer Homepage für das Jahr 2011 Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit!

31.346 Besucher zählte der Account unserer Homepage für das Jahr 2010. Für uns ist es eine Bestätigung und Wertschätzung der Arbeit aller Flußmeisterinnen und Flußmeister.

Im Chinesischen Horoskop ist das Jahr 2011, das Jahr des Hasen.... sie verlieren selten die Geduld und sind sehr gutmütig. Im Geschäftsleben sind sie clever und treffen oft aus dem Bauch heraus die richtigen Entscheidungen....Trotzdem sind sie keine Spielernaturen.

Von den Vereinten Nationen mit der Resolution 61/193 wurde das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt.

Die EU- Kommission hat das Jahr 2011 zum Jahr des Ehrenamtes bzw. zum Jahr der Freiwilligentätigkeit ausgerufen.

Wir Flußmeisterinnen und Flußmeister werden uns im kommenden Jahr den Herausforderungen und Aufgaben wieder stellen. Aus Sicht des Verbandes ist unser wichtigstes Ziel, wieder einen Sitz im Hauptpersonalrat des StMUG zu erlangen. Deshalb bitten wir alle um Ihre Unterstützung. Wir sind nicht nur Repräsentant unserer Interessen, sondern die aller technischen Beamten in der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung.

Bleiben Sie uns treu. Informieren Sie sich über unsere Tätigkeiten und lassen Sie sich von unserem sehr kleinen Berufsverband über die Tätigkeit, den Lösungsvorschlägen von Problemen, Informationen auf unserer Homepage und unserem Magazin „die Flußmeister“ inspirieren.

Eure Flußmeisterinnen und Flußmeister